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Ambulante Anästhesie Uelzen

Ambulante Narkose und Operation - alles in fachärztlicher Hand

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Kinder im ambulanten OP-Zentrum

Die kleinste Patientin, die von uns bis jetzt ambulant narkotisiert wurde, war noch nicht einmal ein Jahr alt und hat ihre Operation sowie die Narkose gut und unbeschadet überstanden. Kinder profitieren von der ambulanten Operation besonders, weil sie von den Eltern nur noch kurz während der OP getrennt sind.

Die Kinder bekommen bei uns vor der Narkose ein Beruhigungsmittel (Dormicum) zu trinken, während die Eltern noch bei ihnen sind, sodass eine Trennung von den Eltern in den meisten Fällen nicht mehr realisiert wird. Außerdem wird ein Betäubungspflaster (Emlapflaster) auf die Haut geklebt um eine schmerzfreie Gefäßpunktion zu ermöglichen.

Nach der Operation werden die Kinder noch schlafend in den Aufwachraum gebracht, so dass sie beim Aufwachen als Erstes ihre Eltern sehen. Eine gute Schmerztherapie sorgt für Schmerzfreiheit, damit die Kinder keine unangenehmen Erinnerungen an ihre ambulante Operation haben.

Auch eine Zahnbehandlung unter ambulanter Vollnarkose ist bei Kindern heutzutage kein Problem mehr. Bereits nach zwei Stunden sind die Kinder wieder so wach, dass sie nach Hause dürfen.

Folgende Operationen werden von unseren Kooperationspartnern ambulant durchgeführt:

  1. Leistenbruch
  2. Nabelbruch
  3. Vorhautverengung (Phimose)
  4. Knochenbrüche
  5. Warzenentfernung

Kindergeschichten


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Vollnarkose

Bei der Vollnarkose oder Allgemeinanästhesie wird Ihnen ein Mittel zum Schlafen verabreicht, sodass Sie während der Operation schlafen und nichts mitbekommen. Hierbei müssen sie künstlich beatmet werden. Zur künstlichen Beatmung haben wir Anästhesisten unterschiedliche Möglichkeiten: Intubation

  1. Einmal können wir einen Tubus (Beatmungsschlauch) benutzen, der nach dem sie fest eingeschlafen sind in Ihrer Luftröhre platziert wird (Intubation). Der Tubus wird bevor sie wieder aufwachen entfernt.
  2. Weiterhin besteht die Möglichkeit die künstliche Beatmung mit einer Maske durchzuführen. Hierbei wird die Maske auf Nase und Mund gelegt und eine künstliche Beatmung ist ebenfalls möglich. Welches Verfahren für sie am günstigsten ist hängt von der Art und der Dauer der Operation ab.
  3. Eine besondere Form der künstlichen Beatmung bietet die Larynxmaske. Sie ist gewissermaßen eine Mischung aus Tubus und klassische Maske und wird von uns bei den meisten ambulanten Narkosen benutzt.
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Regionalanästhesie

Regional

Bei dieser Narkoseform wird nur ein Teil des Körpers betäubt. So wird zum Beispiel bei der Spinalanästhesie nur die untere Körperhälfte anästhesiert. Ebenso ist es möglich nur den Arm zu betäuben (Plexusanästhesie). Hiermit ist eine schmerzfreie Operation bei sonst vollem Bewusstsein möglich.

Welche Narkoseform für Sie die beste ist entscheiden Sie gemeinsam mit uns. Wir nehmen uns gerne die Zeit alle Vor- und Nachteile der einzelnen Narkoseformen ausführlich mit Ihnen zu besprechen.

Spinalanästhesie

Regional

Hierbei wir ein Medikament vom Rücken her in die Nähe des Rückenmarkes gespritzt. Diese Spritze ist nicht schmerzhaft. Kurz nach Gabe des Mittels schläft Ihre untere Körperhälfte ein und ist völlig bewegungsunfähig und gefühllos.

Operationen am Knie und am Fuß können so bei vollem Bewusstsein durchgeführt werden, ohne das Sie Schmerzen empfinden. Nach einigen Stunden ist das Gefühl dann wieder da und sie können alles wieder normal bewegen.

Plexusanästhesie

Bei dieser Narkoseform wird nur der Arm betäubt. Man spritzt das Betäubungsmittel im Bereich der Achselhöhle, wo das Nervengeflecht (Plexus) verläuft, dass den Arm und die Hand versorgt. Beim Aufsuchen dieses Nervengeflechtes kann es kurz zu einem schmerzlosen Zucken im Arm kommen. Nach Gabe des Betäubungsmittels beginnen langsam die Finger zu kribbeln bis schließlich der ganze Arm gefühllos wird. Oft vergehen 30 bis 45 Minuten bevor der Arm vollständig anästhesiert ist .

Intravenöse Regionalanästhesie (Bier-Block)

Diese Narkoseform stellt eine Alternative zur Plexusanästhesie da und wird häufig bei kleinen Eingriffen im Bereich der Hand angewendet. Hierbei wird eine Braunüle am Handrücken der zu operierenden Hand angebracht. Dann wird das Blut aus dem ganzen Arm mit einer Gummimanschette ausgewickelt. Am Oberarm wird jetzt eine Staumanschette aufgeblasen die verhindert, dass das Blut wieder zurück in den Arm läuft. Danach wird das Betäubungsmittel über die Braunüle am Handrücken gespritzt. Hierauf schläft der Arm sofort ein und die Operation kann durchgeführt werden. Nach Beendigung der Operation wird die Staumanschette am Oberarm gelöst, durch den Wiedereinstrom des Blutes in den Arm wird die Betäubung sehr schnell aufgehoben.

Vorteil gegenüber der Plexusanästhesie ist ein schnellerer Wirkungseintritt, sowie eine schnellere Aufhebung der Narkose. Nachteil ist die von manchen Patienten als unangenehm empfundene Auswicklung des Armes mit der Gummimanschette, die vor der Narkose durchgeführt werden muss.

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Interskalenärer Plexuskatheter zur Schmerztherapie nach Schulteroperationen.

Nach Operationen am Schultergelenk ist es wichtig, dass die operierte Schulter möglichst frühzeitig wieder bewegt wird, damit es zu keiner Funktionseinschränkung kommt. Da die Bewegung eines frisch operierten Gelenkes schmerzhaft ist, empfehlen wir Ihnen eine Schmerztherapie, wobei gezielt die Nerven betäubt werden, die die Schulter und den Arm versorgen.

Da die Schmerztherapie über mehrere Tage durchgeführt werden soll, müssen wir dazu einen kleinen Plastikschlauch von der Größe einer Bleistiftmine so platzieren, dass das Betäubungsmittel das Nervengeflechte gut erreicht. Hierzu werden wir Sie im Bereich der Halsmuskulatur mit einer kleinen Nadel stechen. Beim Aufsuchen der Nervenstämme kann es hierbei zu einem kurzen Elektrisieren kommen, bei richtiger Lage des Nervenstimulators kommt es zu einem kurzen Zucken des Armes.

Nachdem wir sicher sind, dass wir an der richtigen Stelle sind, wird durch die Nadel ein dünner Schlauch (Katheter) eingelegt. Dieser Katheter wird sorgfältig an der Hautoberfläche befestigt und verbunden. Jetzt können wir Ihnen während Ihres gesamten stationären Aufenthaltes gezielt Schmerzmittel geben, damit Sie Ihre krankengymnastischen Übungen ohne Schmerzen durchführen können.

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Periduralkatheter zur Geburt

Der Periduralkatheter ist ein kleiner Plastikschlauch von ungefähr 1mm Durchmesser. Bei einer Schwangeren, die den Geburtsschmerz nicht erträgt oder Angst hat vor den Schmerzen, kann man mittels Periduralkatheter eine Linderung der Geburtsschmerzen erreichen. Hierbei wird der Schlauch unter lokaler Betäubung am Rücken durch eine starre Nadel zwischen die bindegewebigen Häute des Rückenmarkes und der Wirbelsäule der Patientin geschoben.

Die Anlage des Katheters kann je nach Wunsch der Patientin im Sitzen oder Liegen geschehen. Die Stelle wo der Katheter eingeführt werden soll wird zunächst desinfiziert und lokal betäubt. Hiernach spüren sie nur noch den Druck des Katheters beim Vorschieben aber sie haben keine Schmerzen mehr bei der weiteren Anlage. Nachdem der Periduralkatheter richtig liegt und das Betäubungsmittel gespritzt wurde lässt der Wehenschmerz deutlich nach. Die Muskelkraft bleibt jedoch weitestgehend erhalten, sodass Sie weiter pressen können und auch noch im Kreissaal mit Unterstützung umhergehen können.

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Präoperative Eigenblutspende

Viele Patienten haben heutzutage Angst durch eine Blutkonserve mit AIDS, Hepatitis oder anderen Krankheiten infiziert zu werden. Diese Angst ist zum größten Teil unbegründet, da die modernen Analyseverfahren die Wahr-scheinlichkeit für eine solche Infektion auf ein Minimum reduzieren.

Trotzdem bieten wir unseren Patientinnen und Patienten die Möglichkeit vor einer großen Operation (Gelenkersatz von Knie oder Hüfte) ihr eigenes Blut zu spenden. Hierbei werden Ihnen einige Wochen vor der Operation ein bis zwei Blutkonserven abgenommen. Diese Eigenblutspende wird in Kooperation mit dem Krankenhaus Celle durchgeführt und von der Chirurgischen Praxis organisiert.

Nach der Operation haben wir dann die Möglichkeit Ihnen ihr eigenes Blut wieder zurückzugeben. Die Gabe von fremdem Blut wird hierdurch stark reduziert.

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